Wei­te­re Orte

Kir­che St. Niklau­sen, Kerns

Die Kir­che St. Niklau­sen ist das älte­ste voll­stän­dig erhal­te­ne Gebäu­de der Gemein­de Kerns. Die 1350 erbaue alt­go­ti­sche Kir­che birgt im Chor restau­rier­te mit­tel­al­ter­li­che Wand­bil­der. Gewölb­te Kas­set­ten­decke im Lang­haus mit Dar­stel­lun­gen aus dem alten und neu­en Testa­ment. Der frei­ste­hen­de Glocken­turm erin­nert an lom­bar­di­sche Cam­pa­ni­le.

Hier­hin zog sich Niklaus von Flüe oft zurück, um die Fres­ken mit dem Lei­den Chri­sti zu betrach­ten.

Kapel­le des Bru­der Ulrich im Mös­li

Bru­der Ulrich, ein Prie­ster aus Mem­min­gen, liess sich mit Ein­wil­li­gung von Bru­der Klaus 1469 auf der Kern­ser Ranft­sei­te nie­der. 1484 erfolg­te der Kapel­len­bau. Noch heu­te ist die Mös­li Kapel­le eines der sehens­wer­te­sten spät­mit­tel­al­ter­li­chen Bau­wer­ke Unter­wal­dens. Fres­ken­zy­klus aus dem 16. Jh. mit der mut­mass­lich frü­he­sten Dar­stel­lung von Doro­thee Wyss, der Frau von Niklaus von Flüe und Tafel­bil­der­zy­klus aus dem 18. Jh. mit Dar­stel­lun­gen aus dem Leben von Bru­der Ulrich.

Wall­fahrts­kir­che Melch­tal

Der Ursprung der Mut­ter­got­tes­ver­eh­rung im Melch­tal geht zurück auf Bru­der Klaus. Die erste Mut­ter­got­tes­sta­tue der Ranft­ka­pel­le kam in einer fei­er­li­chen Pro­zes­si­on um 1600 ins Melch­tal. Die Decken­bil­der in der Gna­den­ka­pel­le erzäh­len davon. Hier befin­det sich auch eine Reli­quie des Ranft­hei­li­gen.

Kapel­le Chli­ster­li

Als Niklaus von Flüe 1467 von Lies­tal kom­mend zurück­kehr­te, zog er sich auf die Alp Chli­ster­li zurück, bevor er in den Ranft ging. Berg­ka­pel­le erbaut im 18. Jahr­hun­dert. 1949 mit Glocken­türm­chen ergänzt.

Pfarr­kir­che Schwen­di, Stal­den

Doro­thee Wyss dürf­te um 1430/32 als Rats­her­ren­toch­ter in der «Schwän­di», in Stal­den ober­halb von Sar­nen, gebo­ren sein. Genaue Anga­ben zum Geburts­jahr sind nicht bekannt.

Die Grund­stein­le­gung zur heu­ti­gen alten Kir­che war 1702. Schät­ze im Innern sind der Hoch­al­tar und Sei­ten­al­tä­re in der alten Kir­che, der Taber­na­kel, eine Madon­na aus der Spät­go­tik und die Holz­pla­stik Bru­der Klaus und Doro­thee.

Vor der Kir­che: Brun­nen­fi­gur «Niklaus und Doro­thee» von Hugo Imfeld (1916–1993).

Älg­gi-Alp – Mit­tel­punkt der Schweiz

Der geo­gra­fi­sche Mit­tel­punkt der Schweiz befin­det sich 1645 MüM auf der male­ri­schen Älg­gi-Alp, ermit­telt 1988 anläss­lich der 150-Jahr-Fei­er der Schwei­ze­ri­schen Lan­des­to­po­gra­fie. 1820/21 wur­de die St. Anna-Kapel­le mit ange­glie­der­tem Pfarr­haus gebaut. Sie gehört zur Pfar­rei Sach­seln.

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