Maria Magdalena und Bruder Klaus – Atelierbesuche bei Pater Eugen Bollin

Maria Magdalena war für Bruder Klaus eine wichtige spirituelle Leitgestalt. Wie sie wollte auch er zunächst als Pilger in die Welt ziehen. Auch er lebte wie Maria Magdalena die letzten Jahre des Lebens als Einsiedler – sie in einer Höhle in «Sainte-Baume», Südfrankreich, er im Ranft, in den Obwaldner Bergen.

Bruder Klaus liess seine Kapelle im Ranft der heiligen Maria Magdalena weihen. Auch die spätere grössere Ranftkapelle an der Melchaa trägt das Patrozinium der heiligen Maria von Magdala.

Neu ist die Auseinandersetzung der Verbindung der beiden Heiligen in der Kunst, der Auseinandersetzung der biblischen Heiligen und des Ranftheiligen zusammen. Inspiriert durch die Anfrage des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss hat sich Pater Eugen Bollin intensiv mit diesem neuen Zugang beschäftigt und die letzten Wochen zahlreiche neue Werke geschaffen. Werke die er in einer kleinen Ausstellung im Kloster arrangierte.

Am 22. Mai und am 24. Juni 2026 lud Pater Eugen zu einem Gespräch und der Auseinandersetzung mit seinen neuen Werken in sein Atelier im Benediktinerkloster Engelberg ein. Die Schaffenskraft des 87jährigen Künstlerpaters – er ist täglich in seinem Atelier und schafft – seine tiefe Verbundenheit sowohl zu Maria Magdalena wie Bruder Klaus und seiner Frau Dorothee Wyss aber auch seine Offenheit mit der er über Kunst, über die Kirche, über Gott und die Welt philosophiert, beeindruckten. Beglückt in Seele und Geist und über die Leichtigkeit wie Pater Eugen den Zugang zu seiner nicht immer einfach zu verstehenden Kunst schaffte und über die geschenkten neuen Erkenntnisse, danken es ihm die Besucherinnen und Besucher mit herzlichem Applaus.

Beitrag im CIRULAR 26-1: Magdalena und Bruder Klaus