
An der 7. Mitgliederversammlung des Fördervereins Niklaus von Flüe und Dorothee Wyss vom 25. April 2026 begrüsste Präsident Franz Enderli rund 70 Mitglieder und Gäste.
Das vergangene Geschäftsjahr überzeugte mit einem breit gefächerten spirituellen und kulturellen Veranstaltungsangebot. Einen zentralen Meilenstein bildete der Wechsel in der Geschäftsführung: Ein intensiver Prozess führte zu einem erfolgreichen Abschluss. Gleichzeitig hiess der Verein Patricia Dahinden an ihrer ersten Mitgliederversammlung als neue Geschäftsführerin willkommen.
Die Angebotszahlen unterstreichen die Aktivität des Vereins: 180 Führungen mit rund 2’500 Teilnehmenden fanden unter der Leitung von 15 Guides statt. Darüber hinaus ermöglichen 16 engagierte Personen die tägliche Öffnung des Geburts- und Wohnhauses. Sie empfingen zwischen April und Oktober rund 12’000 beziehungsweise 22’000 Besucherinnen und Besucher.
Einen weiteren wichtigen Schritt markiert die abgeschlossene Digitalisierung des Lehrmittels über Niklaus von Flüe in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Luzern. Das Angebot steht neu online unter www.zebis.ch zur Verfügung. Das Thema Frieden bleibt ein zentrales Anliegen. Die Friedenswanderung vom 22. Dezember hat sich als feste Tradition etabliert und zog im Jahr 2025 über 80 Teilnehmende an.
Finanzfachfrau Karin Durrer präsentierte die Jahresrechnung. Eine umsichtige Planung und gezielte Rückstellungen führten zu einem leicht positiven Jahresergebnis. Der Förderverein bleibt weiterhin auf Spenden angewiesen, da die Finanzierung ausschliesslich über Zuwendungen erfolgt.
Nach sieben Jahren engagierter Vorstandstätigkeit verabschiedete die Versammlung Evi Rossacher-Riedo. Ihr Wirken prägte insbesondere den Bildungsbereich sowie das Lehrmittelprojekt mit der PH Luzern. Neu nimmt Dominik Rohrer Einsitz im Vorstandsausschuss.
Im Anschluss an den statutarischen Teil bot ein Referat einen inhaltlichen Höhepunkt: Markus Ries, emeritierter Professor der Uni Luzern und Mitglied des erweiterten Vorstandes, sprach zum Thema «Der schönste Augenzeugenbericht zu Bruder Klaus: Hans Waldheim».