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Weg der Visionen

       
   


Was bedeutet der "Weg der Visionen"?

Visionen
Im irdischen Leben erkennen Menschen die Wirklichkeit Gottes nur in Umrissen, wie durch einen Schleier. - Sie ‚glauben’. Nach dem Tod geht das ‚Glauben’ in ‚Schauen’ über. Der Schleier wird weggezogen.
Verstorbene erleben Gott von Angesicht zu Angesicht. Wenige Menschen ‚schauen’ bereits auf Erden. Ihre Erlebnisse werden ‚Visionen’ genannt.

Weg der Visionen
Auf dem ‚Weg der Visionen’ stehen sechs Zeichen.
Fünf Erlebnisse wurden Niklaus von Flüe geschenkt, ein Erlebnis seiner Frau Dorothee.
Der Weg der Visionen (auf den Wegweisern ‚Bruder-Klausen-Weg’) beginnt beim Geburtshaus im Flüeli und endet am Grab in Sachseln. Er ist nicht nur Wanderweg, sondern auch Meditationsweg.
Die sechs Metallplastiken auf dem Weg und die Zeichnungen in diesem Heft stammen vom Obwaldner Künstler André Bucher (Bürger von Kerns, wohnhaft in Genf).
Der Weg wurde 1991 eingeweiht - zum Jubiläum ‚700 Jahre Schweizerische Eidgenossenschaft’.

Angaben zum Weg der Visionen
Höhenunterschied: 240 Meter
Reine Geh-Zeit im Abstieg: 45 Minuten
Reine Geh-Zeit im Aufstieg: 60 Minuten

Dazu kommt die Zeit für Stille und Betrachtung.
Gönnen Sie sich Zeit für Ruhe und Besinnung!


Wie gehen Sie den "Weg der Visionen"?

  • Beim Visionszeichen angekommen, lesen Sie den ersten Abschnitt, der in die Vision einführt.

  • Schauen Sie das Visionszeichen an und versuchen Sie es zu deuten - allein oder im Austausch untereinander.
    NB: Das in der Einführung kursiv Gedruckte ist im Visionszeichen dargestellt.

  • Denken Sie über die gestellten Fragen nach und schlagen Sie eine Brücke zu Ihrem Leben.

  • Wenn Sie reichlich Zeit zur Verfügung haben, lesen Sie auch den ursprünglichen Quellentext.
    NB: Die langen Texte sind etwas gekürzt!

  • Nehmen Sie Anregungen und Stichworte in die besinnliche Stille hinein - auf den Weg zur nächsten ‚Vision’.

  • Versuchen Sie, mit Gott ins Gespräch zu kommen: Danken Sie ihm, wenn Sie Ähnliches erleben. Bitten Sie ihn, wenn Sie Ähnliches vermissen.

Bedenkenswert am Grab des Heiligen:
’Sterben’ ist Auferstehen zum neuen Leben
- zum ewigen ‚Schauen’ in der Herrlichkeit Gottes -
- zum neuen Wirken über Zeit und Raum hinaus.

So ist es bei Bruder Klaus und Dorothee. So wird es auch bei uns sein.

     
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