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Untere Ranftkapelle

       
   

Die wachsende Pilgerzahl machte 1501 den Bau einer weiteren Kapelle notwendig. Wohltäter bestritten die Kosten. Unter ihnen ragt der Walliser Bischof und spätere Kardinal Matthäus Schiner hervor. Bei der Konsekration durch den Konstanzer Weihbischof Balthasar am 22. Juli 1504 erhielt das Gotteshaus die gleichen Patrone wie die obere Ranftkapelle.

Der Bruder-Klausen-Biograph Eichorn nannte 1607, als es in Unterwalden noch keine barocken Gotteshäuser gab, diese Kapelle das schönste religiöse Bauwerk des Landes. Sie ist auch heute wieder ein Juwel, nachdem sie durch langjährige Vernachlässigung und unglückliche Renovationen arg verunstaltet war.

Ausstattung

Untere Ranftkapelle - Wachsende Pilgerzahlen machten 1501 den Bau notwendig.

Der Hochaltar stammt aus dem Jahre 1741. Er ist eine Kopie des Säulenaltars, der von 1732 - 1934 unter dem Chorbogen der Sachsler Kirche die Reliquiennische überwölbte. Unter dem offenen Säulenbaldachin steht eine barocke Madonnenstatue.

Die Chorwand ist mit den zwölf Aposteln ausgemalt, jedem ist ein Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses zugeordnet. An der Leibung des Chorbogens sind die Halbfiguren der klugen und törichten Jungfrauen zu sehen.

Die Heiligenfiguren neben den Seitenaltären sind rechts der Pestheilige St. Sebastian und links der Luzerner Stadtpatron Leodegar, über der Seitentüre der riesengrosse Christophorus. Alle Malereien reichen in die Bauzeit der Kapelle zurück. Über dem linken Seitenaltar finden wir Bilder von der Anbetung der Hirten und der Drei Könige, gemalt 1587. Über dem Chorbogen ist eine Verkündigung Mariens aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts dargestellt. Die Fläche über dem rechten Seitenaltar deckt seit 1921 eine lateinische Bau- und Restaurationsinschrift. Die Seitenaltäre tragen seit 1986 je ein Flügelaltärchen mit einer Nische für die bisherigen spätgotischen Begleitfiguren der barocken Marienstatue auf dem Hochaltar: Petrus und Bruder Klaus (Kopie der Statue von 1504, die sich heute in Stans befindet).

Freskozyklen

Der Bruder-Klausen-Zyklus auf der rechten Seite ist um 1530-1540 entstanden. Er beginnt vorne mit einer lebensgrossen Figur des Heiligen. Dann folgen in drei Reihen 24 Bilder aus dem Leben des Heiligen, die z.T. wohl auch aus der mündlichen Tradition und aus Legenden geschöpft sind.

Eindrückliche sakrale Raumausstattung mit meditativer Wirkung. Zwei Freskenzyklen aus dem 16. Jahrhundert.

Rückwand

Die Rückwand der Kapelle zeigt das grosse Votivgemälde, das Albert Hinter nach dem Entwurf von Dr. Robert Durrer 1921 ausgeführt hat. Es schildert den völkermordenden Totentanz des Ersten Weltkrieges. Machtsucht und Ehrgeiz türmen sich in Gestalt von apokalyptischen Reitern über einem Meer von Trümmern und jagen nach der Siegeskrone. Die Gerechtigkeit mit der Waage sucht sich emporzuschwingen. Die Königskronen liegen auf dem Leichenhaufen. Vom Sturm zerzauste Fahnen flattern über das Weltgrab dahin. Aus diesem Meer von Mord und Brand und Tod erhebt sich die Friedensinsel Schweiz. Mit erhobenen Händen bittet Bruder Klaus den dreieinigen Gott - dargestellt im Glasgemälde des Rundfensters - um die Rettung der Heimat, die von einem Kranz Engeln schützend umgeben ist. So kann der Schweizer sich in Ruhe den Werken des Friedens und der Liebe widmen. Das geistreiche, leicht mit Satire gewürzte Zeitgemälde hatte durch den Zweiten Weltkrieg erneut Aktualität erlangt.

     
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