Pfarr- und Wall­fahrts­kir­che

Die Pfarr- und Wall­fahrts­kir­che Sach­seln beher­bergt seit 1679 das Grab von Niklaus von Flüe. Die Gebei­ne des Hei­li­gen sind heu­te in einem sil­ber­ge­trie­be­nen Reli­qui­ar gebor­gen, wel­ches 1976 bei der Kir­chen­re­no­va­ti­on in den neu­en Zele­bra­ti­ons­al­tar inte­griert wur­de.

Mit der Selig­spre­chung von Bru­der Klaus 1649 durch Papst Inno­zenz X wur­de die lit­ur­gi­sche Ver­eh­rung mög­lich, die 1669 von Papst Cle­mens IX erlaubt wur­de. Dadurch wuchs die Pil­ger­zahl an die Grab­stät­te. Die Sachs­ler Kir­che wur­de zu klein und durch einen zwi­schen 1672 und 1684 erstell­ten früh­ba­rocken Hal­len­bau ersetzt. Weih­bi­schof Georg Sigis­mund aus Kon­stanz weih­te die neue Kir­che am 7. Okto­ber 1684.

Ere­mi­ten­kut­te

Im rech­ten Sei­ten­schiff, in einem Glas­schrank, befin­det sich die dun­kel­brau­ne Ere­mi­ten­kut­te, in wel­chem Bru­der Klaus 1487 ver­starb. Sie wird seit 1610 in der Pfarr­kir­che auf­be­wahrt. 1975 wur­de das stark­be­schä­dig­te Gewand im Lan­des­mu­se­um Zürich restau­riert. Eine zwei­te Kut­te befin­det sich in der Jesui­ten­kir­che Luzern.

Medi­ta­ti­ons­bild

Eine ori­gi­nal­ge­treue Kopie des Medi­ta­ti­ons­bil­des von Bru­der Klaus hängt zwi­schen den lin­ken Sei­ten­al­tä­ren. Das Bild ist um 1475/80 ent­stan­den und wur­de Bru­der Klaus im Ranft geschenkt. Dem Medi­ta­ti­ons­bild liegt die Struk­tur des Rades zugrun­de. Bru­der Klaus selbst bezeich­ne­te das Rad­bild «mein Buch in dem ich ler­ne».

Grab­al­tar

Die Reli­qui­en sind seit 1934 in der sil­ber­ge­trie­be­nen Figur von Mein­rad Burch gefasst. Sie wur­den 1976 in den von Alois Spich­tig geschaf­fe­nen Block­al­tar inte­griert.

Bron­ze­re­li­ef «Doro­thee und Bru­der Klaus»

Das Bron­ze­re­li­ef «Doro­thee und Bru­der Klaus» wur­de 1984 von Alois Spich­tig zum Besuch von Papst Johan­nes Paul II. geschaf­fen. Ver­bun­den durch den Strahl Got­tes zeigt es das Ehe­paar Niklaus und Doro­thee. Doro­thee wird 1467 zur “Schlüs­sel­wäch­te­rin”, als Niklaus von Flüe zum Pil­ger­stab greift und fort­zieht.

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