Doro­thee Gebe­te

Papst Johan­nes Paul II bete­te am Grab von Bru­der Klaus in Sach­seln am 14. Juni 1984 (gekürzt):

Mein Herr und mein Gott,
in schwe­rer Zeit hast du den hei­li­gen Bru­der Klaus beru­fen, “Gewis­sen” der Mit­bür­ger zu sein und Frie­den zu stif­ten. Dank dei­ner Füh­rung wur­de die Ehe und Fami­lie auf dem Flüeli zum Ort des Glau­bens und des Gebe­tes.

Dank dei­ner güti­gen Vor­se­hung fand Bru­der Klaus in Doro­thee eine ver­stän­di­ge Gat­tin, die mit ihm um die Kraft gerun­gen und gebe­tet hat, dei­nem gött­li­chen Wil­len zu gehor­chen.

Du hast Doro­thee beru­fen, an Stel­le ihres Gat­ten die Ver­ant­wor­tung für Fami­lie, Haus und Hof zu über­neh­men, damit der Weg des Hei­li­gen frei wer­de für das Leben im Ranft, frei für das Gebet, frei für dei­nen Auf­trag, Frie­den zu stif­ten.
Dar­um öff­nen wir uns dei­nem Geist.

Mit dem Lieb­lings­ge­bet des hei­li­gen Bru­der Klaus bit­ten wir dich um den Frie­den im eige­nen Her­zen und um den Frie­den in der Welt:

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hin­dert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich för­dert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.
Amen

Hin­ein – gewach­sen
Zwi­schen dem Lüf­ten der Bet­ten und dem Lesen der Bee­ren
zwi­schen Kin­dern und Käl­bern Web­stuhl und Herd der Käl­te den Vor­rat ange­legt

Zwi­schen zer­be­te­ten Näch­ten und zer­fal­le­nen Träu­men
zwi­schen fra­gen und fle­hen seh­nen und doch längst wis­sen irgend­ei­nen Weg gesucht

Zwi­schen dem Gere­de der Leu­te und dem Gestürm der Gefüh­le
zwi­schen sor­gen und rin­gen ver­su­chen und ver­sa­gen ein­an­der zu errei­chen
in ein Ja hin­ein­ge­wach­sen

Zwi­schen alten Mustern und neu­er Nähe zwi­schen ver­las­sen und ver­bun­den
hof­fen und glau­ben in die Frei­heit ent­las­sen
die Lie­be

Jac­que­line Keu­ne, Zeit­schrift «fer­ment, Bru­der Klaus 1/2017»

Bru­der Klaus und Doro­thee – part­ner­schaft­li­cher Dia­log

Guter Gott,
mit dem hei­li­gen Bru­der Klaus und sei­ner hei­lig­mäs­si­gen Frau Doro­thee hast du uns Vor­bil­der und Für­bit­ter geschenkt.

Wir bit­ten dich: Lass uns wie sie, mit­ein­an­der in Glau­be, Hoff­nung und Lie­be unser Leben gestal­ten und die Auf­ga­ben erfül­len in Ehe und Fami­lie, in Kir­che und Gesell­schaft.

Hilf uns, Frie­den zu schaf­fen, Frie­den zu erhal­ten und Zufrie­den­heit zu för­dern. Gott, auf dich ver­trau­en wir, du bist mit uns als Vater durch den Sohn im Hei­li­gen Geist. Amen.

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